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Suchbegriffe mit "R"

Refinanzierung

Als Refinanzierung bezeichnet man die Wiederbeschaffung von Geld, welches z.B. von Investoren in Projekte investiert oder von Banken in Form von Krediten ausgeliehen wurde. Hat eine Bank Gelder an Kreditnehmer ausgezahlt, kann sie sich u.a. über die Emission von festverzinslichen Wertpapieren wieder eindecken (refinanzieren) und erhält somit den Spielraum, weitere Kredite zu gewähren.

Rendite

Die Rendite gibt das Verhältnis der Einzahlungen zu den Auszahlungen an und wird meist in Prozent und per anno angegeben. Da sich die Rendite meist auf einen jährlichen Kapitalertrag bezieht, kann sie mit der Kennzahl Rentabilität, welche sich auf einen Unternehmenserfolg bezieht, nicht gleichgesetzt werden. Die bekannteste Renditekennzahl ist der Zinssatz. Der Begriff der Rendite ist jedoch nicht scharf definiert, wodurch die Einordnung in einen bestimmten Markt nicht möglich ist.

Risikodiversifikation

Als Risikodiversifikation bezeichnet man die Reduzierung eines Anlageportfolios, wenn man zwei oder mehr Anlagen miteinander in einem Portfolio kombiniert. Das so gewonnene Portfolio hat ein geringeres Risiko als die beiden einzelnen Anlagen. Voraussetzung ist, dass sie nicht 100% positiv korreliert sind; Bei Anlagen, deren Renditen 100% negativ korrelieren, ist das Portfolio risikolos, da sich die negativen Renditen der einen Anlage mit den positiven Erträgen der anderen Anlage vollständig kompensieren. Korrelationskoeffizienten zwischen 1 und -1 sind jedoch der realistischere.

Rücklagen

Gehören zum Eigenkapital einer Kapitalgesellschaft. Sie werden entweder auf speziellen Rücklagenkonten offen ausgewiesen oder finden sich in Form von stillen Reserven in bestimmten Aktiv- oder Passivposten der Bilanz wieder. Rücklagen dienen zum einen dazu, für ungewiss auftretende Krisenzeiten Verluste ausgleichen zu können, ohne das Nominalkapital anzugreifen, und zum anderen dazu, die haftenden Mittel zu erhöhen. Rücklagen werden entweder aus nicht ausgeschütteten Gewinnen oder aus dem Agio bei Eigenkapitaleinzahlung gebildet.

Rückstellungen

Rückstellungen sind Bilanzposten für erwartete Verbindlichkeiten, also wirtschaftliche Verpflichtungen, die jedoch dem Grunde nach (ob?), des Auszahlungszeitpunktes (wann?) oder der Höhe nach (wie viel?) noch nicht bestimmt sind. Durch ihre Passivierung wird dem im deutschen Bilanzrecht vorherrschenden Gläubigerschutzgedanken (siehe Vorsichtsprinzip) Rechnung getragen, da sichergestellt wird, dass ein Unternehmen bei Eintritt der ungewissen Verbindlichkeit über hinreichend Kapital verfügt, um die Verpflichtung zu erfüllen. Kurz gesagt sind Rückstellungen zukünftige Aufwendungen, die mit grosser Wahrscheinlichkeit eintreten, deren Höhe und Zahlungszeitpunkt aber ungenau sind.

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